Prinz-Georg-Garten Darmstadt
ganzjährig geöffnet bis zum Einbruch der Dunkelheit
Die kleine Anlage im Herzen Darmstadts ist ein ruhiger Ort der Erholung. Ursprünglich von Landgraf Ludwig VIII. (1691–1768) mit einem Gartenhaus und angrenzendem Nutzgarten angelegt, prägten später barocke Stilelemente wie Orangerieterrassen und Heckenarchitekturen das Bild. Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt (1667–1739) verband den Garten mit dem angrenzenden Herrschaftsbereich. 1764 schenkte Landgraf Ludwig VIII. die Anlage seinem Sohn Prinz Georg Wilhelm. Sie entstand aus der Zusammenlegung zweier ursprünglich unabhängiger Gärten: dem von Landgraf Ernst Ludwig und dem angrenzenden Garten des Generals von Pretlack mit seinem zierlichen Gartenhaus. Noch heute ist diese Struktur im rechtwinkligen Grundriss sichtbar. Eine Besonderheit ist die Verbindung von Zier- und Nutzgarten: In von Buchsbaum eingefassten Beeten wachsen Blumen neben Obst, Kräutern und Gemüse. Auch heute noch zeigt sich die ursprüngliche Struktur mit Zier- und Nutzgarten; in den Buchshecken wechseln sich Blumen, Obstgehölze, Kräuter und Gemüse ab.
Großherzoglich-Hessische Porzellansammlung im Prinz-Georg-Palais:
siehe https://kirm.de/portal/Gro%C3%9Fherzoglich-Hessische%20Porzellansammlung-