Institut Mathildenhöhe Darmstadt

Joseph Maria Olbrich, Ernst Ludwig Haus, 1901, Detail des Südportals, Institut Mathildenhöhe Darmstadt, Foto: Gregor Schuster
Mathildenhöhe Darmstadt mit Platanenhain, Ausstellungebäude und Hochzeitsturm, Westblick, © Nikolaus Heiss
Joseph Maria Olbrich, Ernst Ludwig-Haus, 1901, Südansicht, © Bildarchiv Foto Marburg / Norbert Latocha

Institut Mathildenhöhe Darmstadt

Adresse
Olbrichweg 13A
64287 Darmstadt
Telefon
+49 (0) 6151 132 80 8
E-Mail
mathildenhoehe@darmstadt.de
Web
Social Media
Öffnungszeiten
Montag
Geschlossen
Dienstag
11 – 18 Uhr
Mittwoch
11 – 18 Uhr
Donnerstag
11 – 18 Uhr
Freitag
11 – 18 Uhr
Samstag
11 – 18 Uhr
Sonntag
11 – 18 Uhr
Feiertage
11 – 18 Uhr, geschlossen am Karfreitag, 24., 25. und 31. Dezember, 1. Januar
Eintrittspreise
Regulär 5 €, ermäßigt 3 €, Familienkarte 10 €, Kinder unter 11 Jahren frei
Sparte
Kunst; Kulturgeschichte
Kategorie
Museen; Künstler:innen- und Atelierhäuser; UNESCO Weltkulturerbe
Träger
Stadt Darmstadt
Gegründet
1901
Sammlungsschwerpunkt
Kunst; Kunsthandwerk; Design
Ort
Darmstadt
Beschreibung

Das Institut Mathildenhöhe Darmstadt zählt zu den bedeutendsten Kulturinstitutionen Hessens. Als Hüterin der legendären Künstlerkolonie vereint sie Forschung, Vermittlung und Präsentation an einem außergewöhnlichen Ort. Das Ensemble – bestehend aus dem markanten Ausstellungsgebäude, dem Hochzeitsturm, dem Museum Künstlerkolonie und der Städtischen Kunstsammlung – widmet sich der Kunst um 1900, der Gegenwart sowie interdisziplinären Projekten. Seit 2021 trägt die Mathildenhöhe den Titel UNESCO-Welterbe.

Anfang des 20. Jahrhunderts entstand auf der Mathildenhöhe ein einzigartiges Zusammenspiel aus Architektur und Gartenkunst. Unter der Leitung von Joseph Maria Olbrich wurden die Ideale der Gartenreformbewegung lebendig: Geometrische Flächen, kunstvolle Einfriedigungen und farblich abgestimmte Pflanzen prägen das Bild.

Highlights des Geländes sind:

- Der Platanenhain: Durch Skulpturen von Bernhard Hoetger erhielt die Anlage eine symbolistische Tiefe. Seit 2022 wird er umfassend dendrologisch saniert.

- Das Lilienbecken: Eine 1914 von Albin Müller geschaffene Brunnenanlage mit floralen Keramikkacheln.

- Die Pergolen: Berankt mit Glyzinien und Wein, säumen sie das Ausstellungsgebäude.

Um das Welterbe für kommende Generationen zu bewahren, finden kontinuierlich Sanierungen statt. Das historische Ausstellungsgebäude wurde 2023 fertiggestellt und bietet nun wieder Raum für hochkarätige Ausstellungen und faszinierende Einblicke in die Geschichte der Moderne.