Bruno-Asch-Anlage
täglich geöffnet
Expressionismus im Grünen: Die Bruno-Asch-Anlage Direkt vor dem Bahnhof Höchst empfängt die Bruno-Asch-Anlage Reisende als architektonisches Juwel. Sie ist die einzige expressionistische Parkanlage Frankfurts und steht seit 2003 unter Ensembleschutz. Das Herzstück der 6.000 Quadratmeter großen Promenade bildet der „Boulingrin“ – zwei kunstvoll abgesenkte Rasenflächen, die von prächtigen Lindenalleen und farbenfrohen Staudenrabatten gesäumt werden.
Highlights und Geschichte:
• Der Seiler-Brunnen: Im Zentrum sprudelt der vom Bildhauer Paul Seiler in den 1920er-Jahren geschaffene Brunnen. Nach einer umfassenden Sanierung der Technik fließt das Wasser heute wieder über vier Kaskaden in das markante sechseckige Becken.
• Gedenken an Bruno Asch: Ursprünglich als „Bahnhofsanlage“ um 1926 entstanden, trägt der Park seit 1990 den Namen des ehemaligen Höchster Bürgermeisters Bruno Asch (1890–1940). Die Benennung ehrt den jüdischen Sozialisten, der unter dem NS-Regime emigrieren musste.
• Städtebauliche Entwicklung: Die Anlage bildet eine wichtige Sichtachse zwischen dem Bahnhof und dem Dalbergplatz. Langfristige Modernisierungen zielen darauf ab, den historischen Charakter der Anlage im Rahmen der laufenden Aufwertung des Bahnhofsumfelds weiter zu stärken.