Park Schöntal

Größter Magnolienhain Bayerns
Sckells Ruine im See © Till Benzin

Park Schöntal

Adresse
Hofgartenstraße 1a, 63739 Aschaffenburg
Öffnungszeiten

täglich geöffnet

Schöntalkonzerte auf der Sommerbühne am Eingang City Galerie mit Veranstaltungen im Rahmen von „Sommer in der Stadt“.

Eintrittspreise
Eintritt frei
Sparte
Burgen & Schlösser, Gärten & Parks
Kategorie
Gärten und Parks; Geschichte
Träger
Stadt Aschaffenburg
Gegründet
1780
Ort
Aschaffenburg
Beschreibung

Der Park Schöntal ist Teil des beeindruckenden Grüngürtels, den Kurfürst Friedrich Carl von Erthal als Verbindung zwischen dem Schönbusch und der Spessartlandschaft schuf. Die Geschichte des zehn Hektar großen Geländes reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als es noch als ummauerter Tiergarten diente. Wo einst Kurfürst Albrecht von Brandenburg ein Beginenkloster errichtete, schuf der berühmte Gartenarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell ab 1780 ein Meisterwerk der Landschaftsplanung.

Sckell verwandelte den Ort in ein idyllisches Wiesental mit einem geschwungenen See. Die Ruine des 1556 zerstörten Klosters integrierte er dabei kunstvoll als romantische Staffage auf einer Insel. Ein besonderes Highlight ist der im 19. Jahrhundert angelegte Magnolienhain auf dem Orangerieplatz, der Aschaffenburgs südländisches Flair unterstreicht. Während die historische Orangerie heute das ‚Hofgarten-Kabarett‘ beherbergt, wandelte sich der einstige Küchengarten nach dem Zweiten Weltkrieg in eine offene Parklandschaft. Heute ist das Schöntal eine lebendige Ruheoase im Herzen der Stadt.