Veranstaltungen der kultur.initiative.rhein.main

der Vorstand der Kulturinitiative wünscht Ihnen ein gutes sowie kulturell bereicherndes Jahr 2015.

Gemeinsam mit dem Museum Wiesbaden laden wir Sie und Ihre Begleitung hiermit ein zu unserer nächsten Sonderveranstaltung über den amerikanischen Künstler

Fred Sandback
am Dienstag, dem 27. Januar 2015, um 18 Uhr
m Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden

Andere Bildhauer brauchen Tonnen von Bronze, Stahl oder Stein für ihre Skulpturen. Der amerikanischeMinimalist Fred Sandback (1943 – 2003) ging zu Walmart und kaufte eine Rolle Acrylgarn. Seine Kunst besteht aus Fäden, die rechtwinklig oder diagonal als Linien im Raum verspannt werden, ihn teilen und dadurch zugleich erfahrbar machen. „Zeichnungen, die man bewohnen kann“ nennt der Künstler diese Linien, die dem Betrachter genügend Raum lassen, um sich in ihnen und durch sie hindurch zu bewegen.

Fred SandbackDer Kurator der Ausstellung und stellvertretende Direktor des Museums Wiesbaden, Dr. Jörg Daur, wird seine Führung mit Hintergrundinformationen u.a. über die raffinierten Techniken der Installation dieser Skulpturen und über ihre enge Verbindung zu den Zeichnungen des Künstlers verbinden.Letztere dienen Sandback nicht nur zur skizzenhaften Vorbereitung von später ausgeführten Verspannungen im Raum, sondern sind ein eigenständiges und erweitertes Ausdrucksmittel seiner Kunst.

Nach den vielen auf Afrika bezogenen Ausstellungen der letzten Jahre scheint es wichtig, die Bedeutung afrikanischen Schaffens nicht nur im postkolonialen Kontext, sondern auch im Hinblick auf Fragen der Ästhetik zu untersuchen. Die Ausstellung konzentriert sich daher nicht auf historische oder politische Darstellungen, vielmehr setzt sie auf Dichtung und Kunst als Ausdrucksformen, Unausgesprochenes zu transportieren und zu kommunizieren.

Schon beim Ziehen einer einfachen Gerade auf einem Stück Papier entsteht bei Fred Sandback die Vorstellung einer Räumlichkeit. Sie bezieht sich nicht nur auf das Gezeichnete selbst, sondern definiert visuell zugleich dessen Umraum. Und auch in der räumlichen Ausführung als Skulptur bleibt die plastische Dimension von Sandbacks Kunst bloß vorgestellt, da seine Linien nur Umrisse markieren und keine physischen Körper sind.

Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf diese besondere Begegnung mit den Zeichnungen und Skulpturen von Fred Sandback und melden Sie sich wie immer dafür auf dem angefügten Formular bei uns an.

In den Monaten Februar und März planen wir Besuche weiterer Museen und Ausstellungen in Darmstadt und Frankfurt.

Bitte melden Sie sich wie immer auf dem Antwortcoupon im Museum Giersch an:

 

Dr. Manfred Großkinsky
Museum Giersch
Schaumainkai 83
60596 Frankfurt am Main

Fax 069/63304-144
E-Mail mg@schaumainkai.de

 

Hiermit melde ich mich an für die Sonderveranstaltung der kultur.initiative.rhein.main

am Dienstag, 27. Januar 2015, 18.00 Uhr
im Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden an.

 

 


(Name)

 


(Adresse)

 


(E-Mail)

 

Ich bringe folgenden Gast mit, der/die sich für die Arbeit der Kulturinitiative Rhein-Main interessiert:

 


 

» ausdrucken