Schloss Schönbusch

Schloss Schönbusch, Aschaffenburg © Bayerische Schlösserverwaltung Foto: Christa Brand www.schloesser.bayern.de
Park Schönbusch, Aschaffenburg © Bayerische Schlösserverwaltung www.schloesser.bayern.de
Saal, Schloss Schönbusch, Aschaffenburg © Bayerische Schlösserverwaltung www.schloesser.bayern.de

Schloss Schönbusch

Adresse
Kleine Schönbuschallee 1, 63741 Aschaffenburg
Telefon
+49 (0) 6021625478
Öffnungszeiten
Mittwoch
5. Oktober bis 31. Oktober: 10 – 16 Uhr
Sparte
Kulturgeschichte; Geschichte
Kategorie
Museen; Burgen & Schlösser, Gärten & Parks
Träger
Freistaat Bayern
Gegründet
1778 – 1781
Sammlungsschwerpunkt
Schlossmuseum
Ort
Aschaffenburg
Beschreibung

Das klassizistisches Sommerschlösschen "Schloss Schönbusch" umfasst zehn Räume, die mit Louis-seize-Stil möbliert sind. Der Zutritt ist im Rahmen von Führungen möglich. Hervorzuheben ist seine idyllische Lage, es befindet sich im einen der frühesten und größten Landschaftsgärten Deutschlands, dem Park Schönbusch. Im ehemaligen Küchenbau ist heute ein Besucherzentrum untergebracht, dessen Schwerpunkt die Ausstellung "Alles scheint Natur" zur Geschichte und Entwicklung des Parks ist.Ab 1775 ließ der Mainzer Erzbischof Friedrich Carl von Erthal seinen Wildpark im englischen Landschaftsstil unter maßgeblicher Mitwirkung seines Staatsministers Graf Wilhelm von Sickingen und des Architekten Emanuel Joseph d‘Herigoyen umformen. Ab 1775 wurden künstliche Seen und Wasserläufe ausgehoben, Hügel aufgeschüttet und ein geschlängelter Gürtelweg angelegt. Als erstes Bauwerk im Park entwarf d‘Herigoyen den Kurfürstlichen Pavillon (1778 – 1782), als ein klassizistisches Sommerschlösschen errichtet, das heute "Schloss Schönbusch" genannt wird. An Parkbauten kamen zusätzlich zum Schloss bis 1788/89 das Wirtschaftsgebäude, die Hirtenhäuser und das Dörfchen als ländlich-pittoreske Staffagen, der Freundschaftstempel und das Philosophenhaus, der Aussichtsturm, der Speisesaal und die Rote Brücke hinzu. Zur Vollendung der Gartenanlage war spätestens seit 1783 zudem der Landschaftsarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell (1750−1823) beauftragt worden. Sckell konnte hier erstmals die in England erlernten Grundsätze der landschaftlichen Gestaltung in einem als Ganzes neu angelegten Park anwenden. Er hinterließ einen der bedeutendsten Landschaftsgärten Deutschlands.

Siehe auch: https://kirm.de/portal/Landschaftspark%20Sch%C3%B6nbusch