Park Villa Rothschild
täglich 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit
• Bau und Ursprung: Die Villa wurde von 1888 bis 1894 als Sommersitz für den Bankier Wilhelm Carl von Rothschild und seine Frau Hanna Mathilde errichtet.
• Parkanlage: Der Gartenarchitekt Heinrich Siesmayer gestaltete den zehn Hektar großen Park, wobei er die Solitärbäume und Wiesen so anordnete, dass die Fernsicht auf die Burgen Königstein, Kronberg und Falkenstein betont wurde.
• Besitzverhältnisse: Nach dem Tod der Erbauer bewohnte der Enkel Rudolf von Goldschmidt-Rothschild die Anlage, bis sie 1938 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurde.
• Historische Bedeutung: In der Nachkriegszeit war das Gebäude ein bedeutender Tagungsort, an dem die westdeutschen Ministerpräsidenten über das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland berieten.
• Verkauf: Nachdem das Anwesen an die Familie Rothschild zurückgegeben worden war, erwarb die Stadt Königstein die Villa im Jahr 1955. Heute wird das Gebäude als Luxushotel Villa Rothschild genutzt.
• Baumbestand: Der Park zeichnet sich durch einen beeindruckenden Bestand an alten Bäumen aus der Entstehungszeit aus, darunter: Blutbuchen, Linden, Mammutbäume, Verschiedene Zedern- und Kiefernarten
• Historische Bäume: Zwei Tannen, die 1895 von Kaiserin Friedrich und dem Prinzen von Wales gepflanzt wurden, rahmen noch heute das Hauptportal.
• Gestaltungselemente: Weitläufige Wiesenbereiche, schattige Wege und eine Terrassenanlage, die einen weiten Ausblick über Kronberg und die Rhein-Main-Ebene bietet, laden zum Spazieren und Verweilen ein.