Museum jüdischer Geschichte und Kultur
63739 Aschaffenburg
Samstag / Sonntag / Feiertage* 10 – 16 Uhr
Sonderöffnungen für Gruppen und Schulklassen sind auf Anfrage jederzeit möglich.
*außer 24., 25., und 31.12., 1.1. und Faschingsdienstag
Das Museum befindet sich im damaligen Rabbinerhaus, in unmittelbarer Nähe zur 1891/93 neu erbauten Synagoge. Ein Modell zeigt die ursprüngliche städtebauliche Einbindung Zudem macht eine virtuelle Rekonstruktion der in der Pogromnacht 1938 zerstörten Synagoge mithilfe von Augmented Reality ihr Inneres erlebbar. An ihrem ehemaligen Standort wurde 1984 zur Erinnerung ein Platanenhain angelegt.
Die Dauerausstellung erzählt die Geschichte der jüdischen Gemeinde Aschaffenburgs von ihrer ersten Erwähnung 1267 bis zur Verfolgung im Nationalsozialismus. Neben verschiedenen historischen Dokumenten werden originale Exponate religiöser Praxis präsentiert — darunter eine wechselnde Auswahl an Torawimpeln — sowie auch Objekte aus Alltag und Handel. Zusammen bilden sie ein eindrucksvolles Zeugnis der jahrhundertelangen Geschichte, das bewegte Leben und den prägenden Beitrag jüdischer Menschen zum kulturellen und wirtschaftlichen Leben der Stadt Aschaffenburg.
Ziel ist nicht nur das wechselvolle Leben der jüdischen Gemeinde in Aschaffenburg zu illustrieren, sondern auch einen Einblick in die jüdische Glaubenswelt zu vermitteln.