Staatsgalerie Aschaffenburg
Die Staatsgalerie
Aschaffenburg ist mit derzeit 368 Gemälden die größte Zweiggalerie
der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Sie entspricht weitgehend jener
Galerie, die Fürstprimas Carl Theodor von Dalberg 1814 dem Königreich
Bayern hinterließ, ergänzt durch Werke anderer Provenienz. Berühmt
ist der Cranach-Bestand mit jenen Bildern, die Kardinal Albrecht von Brandenburg für
die Stiftskirche in Halle a. d. Saale malen und dann aufgrund der Reformation nach
Aschaffenburg überführen ließ. Die auf zwei Etagen angelegte Barock-Galerie
zeigt Malerei der deutschen, italienischen, holländischen und flämischen Schule,
darunter Gemälde von Jacob Jordaens, Theodor van Thulden, aus der Werkstatt des Anthonis van
Dyck und des Peter Paul Rubens. Unter den deutschen Bildern sind die repräsentativen
Aschaffenburg-Ansichten Ferdinand Kobells sehenswert; unter den holländischen
ist die beeindruckende Passionsfolge des letzten Rembrandt-Schülers, Aert
de Gelder, hervorzuheben.
Schloßplatz 4
63739 Aschaffenburg
(1.4.-30.9.) 9-18 Uhr
(1.10.-30.3.) 10-16 Uhr
Montag geschlossen
Tel. 06021/3 86 57 0
Fax 06021/3 86 57 16
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sgvaschaffenburg@bsv.bayern.de
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