Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Deutsche Bibliothek/Foto: Thomas Linke, , Linie
Fotoform Die Deutsche Nationalbibliothek ist die zentrale Archivbibliothek und das nationalbibliografische Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat die für Deutschland einzigartige Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen ab 1913 zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, umfassend zu dokumentieren und bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Sie entstand 1990 mit der Wiedervereinigung Deutschlands aus den Vorgängereinrichtungen Deutsche Bücherei Leipzig (gegründet 1912) und Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main (gegründet 1947), zu der seit 1970 das Deutsche Musikarchiv Berlin gehört.

Die Deutsche Nationalbibliothek ist eine Präsenzbibliothek, das heißt, die Bestände können nur direkt vor Ort im Lesesaal benutzt werden. Das sichert eine hohe Verfügbarkeit der Medien und bietet einen guten Bestandsschutz, zu dem die Deutsche Nationalbibliothek als nationale Archivbibliothek verpflichtet ist. Der Gesamtbestand der Deutschen Nationalbibliothek beläuft sich zurzeit auf rund 22,2 Millionen Einheiten, davon etwa 13,2 Millionen in der Deutschen Nationalbibliotehk Leipzig, etwa 7,8 Millionen in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt am Main und ungefähr 1,2 Millionen im Deutschen Musikarchiv Berlin.

Am Frankfurter Standort ist das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 angesiedelt. Es sammelt und erschließt die von deutschsprachigen Emigranten im Ausland veröffentlichten Bücher, Broschüren und Zeitschriften sowie Nachlässe von Exilorganisationen und einzelnen Emigranten.

Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag 10-20 Uhr
Freitag 10-17 Uhr
Samstag 10-17 Uhr

Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1
60322 Frankfurt am Main

Tel. 069/15 25-0
Fax 069/15 25-1010

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