Literatur

Das kulturelle Leben im Rhein-Main-Gebiet ist besonders auf dem Gebiet der Literatur intensiv und vielfältig. Das jährliche Ereignis von internationaler Strahlkraft ist die Frankfurter Buchmesse, die auf einer traditionsreichen Buchkultur fußt: Von Buchdruck und -gestaltung über namhafte Verlage (auch für Musik) bis zur Autorenförderung durch mehrere Stadtschreiber-Stiftungen und zahlreiche Preise ist die literarische Produktion lebendig. In der Vermittlung ist das dichte Netz der Bibliotheken und Archive ebenso engagiert wie die Literaturhäuser. Erstmals stellen sich hier die in der Kulturinitiative Rhein-Main aktiven Häuser gemeinsam vor, um einen Beitrag zur Vernetzung und weiteren Ausprägung einer kulturellen Identität im Rhein-Main-Gebiet zu leisten.

 

News:

"Kunst und Leben". Literaturhaus Frankfurt, Mittwoch, 4. Mai 2011, 20 Uhr

Auf welche Weise bestimmt eine Kunst die Biografie eines Künstlers? Der Schriftsteller und Essayist Thomas Hettche spricht für das Literaturhaus mit Kulturschaffenden über den Raum, den sie ihrer Gabe einräumen, über das oftmals höchst fragile Arrangement zwischen Leben und Werk. Hettches vierter Gast ist der Historiker Karl Schlögel. "Jede Zeit hat ihre eigenen Biographien", sagt Schlögel, der Verfechter einer Geschichtsschreibung aller Sinne, einer Historie des Tatsächlichen. Eintritt 7- € / 4,- € im VVK.

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