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David WatkinsArtist in Jewellery. Ausstellung Deutsches Goldschmiedehaus Hanau, bis 27. März 2009 In den 1960er Jahren zeichnet sich in ganz Europa eine Revolution der Schmuckgestaltung ab: Nicht Gold, Silber und Einkaräter sind gefragt, neue Materialien wie Acryl, Papier, Aluminium verdrängen die edlen Metalle und Steine. Nicht der materielle, sondern der künstlerische Wert eines Schmuckstücks zählt. Zu den Protagonisten der Szene in London gehört David Watkins, der zuerst als Jazzpianist und Bildhauer bekannt wurde, bevor er sich einen Namen in der Schmuckgestaltung machte.
Watkins wird nicht müde zu experimentieren, Design und Ausführung seines Schmucks entstehen jetzt über den Computer, die Lasertechnik fasziniert ihn. Seine Werkstoffe heißen Colorcore® und vergoldetes Messing. Großer, von technischer Perfektion geprägter Armschmuck erinnert in seiner Farbigkeit an ethnologischen Schmuck. Watkins selbst erwähnt den "Zauber des Primitiven in der maschinellen Ästhetik". In den letzten Jahren wird der Künstler wieder mehr zum Goldschmied, Inspirationen durch die Natur setzt er in Gold um. Die zunächst einfachen „Leaf-Pins“ entwickeln sich zu aufwendigen "Wheel-Pins" weiter. Abstraktion und Mystizismus bestimmen den aktuellen Schmuck des Künstlers: Symbole und Metaphern bieten dem Betrachter spirituelle Botschaften, sie sind mehrdeutig und offen für jegliche Interpretation. |
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