Dezember 2008:

Ernst Ludwig Kirchner, Knabe mit Vogel, 1918

Expressionismus

Auftakt zur Moderne in der Natur. Ausstellung Kunsthalle Jesuitenkirche, Aschaffenburg, bis 1. März 2009

Die Ausstellung stellt das Highlight des Museumsprogramms 2008/09 dar. Die vom Landesmuseum Oldenburg übernommene Schau präsentiert 140 hochkarätige Werke der berühmten Künstlergruppe "Brücke". Der in Aschaffenburg geborene Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) steht als zentrale Persönlichkeit des deutschen Expressionismus im Mittelpunkt der Präsentation. Zusammen mit den Architektur- und Kunststudenten Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff … » mehr

Konstantin Somow: Buchumschlag für Konstantin Balmonts 'Feuervogel', 1907Der Meister von Flémalle und Rogier van der Weyden

Ausstellung Städel-Museum, Frankfurt, bis 22. Februar 2009

Der Meister von Flémalle (häufig mit dem in Tournai tätigen Künstler Robert Campin gleichgesetzt) und Rogier van der Weyden (der nachweislich zwischen 1427 und 1432 in der Campin-Werkstatt tätig war) sind neben den Brüdern van Eyck für die Entstehung und frühe Entwicklung der niederländischen Malerei von zentraler Bedeutung. » mehr

Jim Rakete: Jürgen Vogel, 2007

Jim Rakete

1/8 sec. Augen/Blick/Portraits. Ausstellung Deutsches Filminstitut / Deutsches Filmmuseum, Frankfurt, bis 4. Januar 2009

"Vertraute Fremde" versammelte Jim Rakete für seine Hommage an die klassische, analoge Porträtfotografie, darunter Protagonisten des deutschen Films wie Ulrich Mühe, Martina Gedeck, Jürgen Vogel, Mario Adorf, Tom Tykwer und Fatih Akin. Gänzlich ohne Effekte und ohne digitale Nachbearbeitung hielt der Berliner Fotograf die Augenblicke mit seiner Plattenkamera fest. Für die Ausstellung wurden Fotografien ausgewählt, die für ihn ein Wiedersehen mit Legenden oder erste Begegnungen mit den aktuellen Shooting-Stars der Filmbranche hinaus … » mehr

Der besondere Tip:

"Chaos und Regel bei Bernar Venet"
Vortrag in der Kunsthalle Darmstadt,
Sonntag, 18. Januar, 11.30 Uhr

Der Bildhauer Bernar Venet mischt mathematisch klar definierte Formen und Formeln mit Zufall und Chaos. So thematisiert er die Grenzen der Vernunft. Venets Werke verwandeln Logik in Unkalkulierbares, überwinden 'vernünftige' Eindeutigkeiten. Die Ensembles von stählernen Bögen und 'unbestimmten' Linien, die magisch strahlenden Durchleuchtungen menschlicher Körper und die Gemälde mit verwirrend geschichteten mathematischen Kürzeln erzeugen Rätsel, die prinzipiell unlösbar sind. Der Leiter der Kunsthalle Darmstadt, Dr. Peter Joch, stellt dies in seinem Vortrag dar.

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