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0,0203929 Tonnen StahlAusstellung Deutsches Goldschmiedehaus Hanau, bis 16. November 2008 In dieser Ausstellung ist die ganze Vielseitigkeit von Stahl zu entdecken, die immer wieder neu überrascht. Sie entstand anlässlich des Wettbewerbs zum "Stahlschmuckpreis 2007", der vom Kolloquium NRW, einer Stiftung der Stahlindustrie, im vergangenen Jahr an der Fachhochschule Düsseldorf ausgeschrieben wurde und an dem sich der Studiengang Schmuck / Produktdesign beteiligte. Hinter dem ungewöhnlichen Titel "0,0203929 Tonnen Stahl" verbirgt sich das Gesamtgewicht aller ausgestellten Werke. Stahl wird meist mit Baustahl assoziiert, er kann aber auch Edelstahl oder Chirurgenstahl sein. Stahl kann rosten oder durch spezielle Inhaltsstoffe dagegen beständig sein. Stahl kann glänzen und interessante eigensinnige Reflexionen bilden. Stahl kann aber auch matt sein und Licht in sich aufnehmen ohne gewillt zu sein, es je wieder zum Vorschein zu bringen. Das Vorurteil, dass Stahl ein lebloses Material ist, wird in der Ausstellung eindrucksvoll widerlegt.
Insgesamt werden, von einer Fachjury ausgewählte Arbeiten von 21 WettbewerbsteilnehmerInnen, sowie 13 SchmuckkünstlerInnen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien gezeigt. Die Fachjury setzte sich zusammen aus Jutta Vondran, Projektmanagerin des Kolloquiums NRW, der Düsseldorfer Bildhauerin Hildegard Tolkmitt, Dr. Christianne Weber-Stöber, Leiterin des Deutschen Goldschmiedhauses Hanau, Dr. Barbara Grothkamp-Schepers, Leiterin des Klingenmuseums Solingen sowie den Schmuckdesignern Günther Wermekes und Prof. Herman Hermsen vom Fachbereich Design der FH Düsseldorf. Der zur Ausstellung erschienene Katalog wurde von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der Fachhochschule Düsseldorf gestaltet und kostet 19,- €. |
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