Januar 2008:

Lucas Cranach d. Ä.: Venus, 1532

Cranach der Ältere

Ausstellung Städel Museum Frankfurt, bis 17. Februar 2008

Lucas Cranach der Ältere (1472-1553), der große Maler der Reformationszeit, hat mit seinem umfangreichen OEuvre die Bildwelt der Deutschen wohl am nachhaltigsten geprägt. Religiösen Themen hauchte er völlig neues Leben ein, für den reformierten Glauben schuf er neue Bildtypen. In seinen erotischen Darstellungen entwarf Cranach ein zeitloses Ideal weiblicher Schönheit, das noch im 20. Jahrhundert Künstler wie Pablo Picasso und Alberto Giacometti angeregt hat. Was machte Lucas Cranach so erfolgreich? Unter dieser zentralen Fragestellung versammelt das Städel … » mehr

Bruce Rogers. Book DesignerBruce Rogers. Book Designer

Ausstellung Gutenberg-Museum Mainz, bis 27. Januar 2008

Bruce Rogers (USA, 1870-1957) gilt als einer der bedeutendsten Buchgestalter und Typografen des 20. Jahrhunderts. Aus Anlass seines 50. Todestages zeigt das Gutenberg Museum eine Auswahl von mehr als 50 Werken: Von den frühen, noch ganz durch spielerische Adaption historischer Stile geprägten Bücher (period printing) für die Riverside Press (1900-1911) über Arbeiten als freischaffender Buchgestalter für große amerikanische und englische Verlage bis zu … » mehr

Jörg Immendorff: Richtigen Bringen Rechnung Bringen Richtung Bringen, 1987

Jörg Immendorf: Der Affe und ich

Grafiken und Skulpturen. Ausstellung Stadtmuseum Hofheim, bis 24. Februar 2008

"Für mich war und ist der Affe einfach ein zweites Ich. Symbol für Ambivalenz der Künstlerexistenz, der Überzeugung und Selbstzweifel. Er ist albern und weise und steht für Gegensätze. Der Affe erscheint auf meinem Rücken sitzend, und vor mir ist das Bild, das ich male, das er angreift und dann etwas anderes malt oder mich bemalt." (Jörg Immendorff, 1992)

Was für Beuys der Hase ist, ist für Jörg Immendorff der… » mehr

Rara wachsen nach"Rara wachsen nach"

Einblicke in die Rarasammlung der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz. Ausstellung, bis 16. Februar 2008

Als am 1. Oktober 1477 die alte Mainzer Universität gegründet wurde, übergab der Gründungsrektor der Mainzer Universität – Jakob Welder aus Siegen – als erster 23 Bücher aus seinem Privatbesitz. Diese Sammlung war von Anfang an als gemeinsame Universitätsbibliothek gedacht. Doch der Aufbau ging nur langsam voran. In den ersten hundert Jahren betrug der durchschnittliche Jahreszuwachs weniger als 70 Bände. Als die Universität schließlich 1730 in ein neues Gebäude zog und dorthin auch die Bibliothek überführte, umfaßte diese knapp 7000 Bände. » mehr

Ludwig Knaus: Harlekin (Ausschnitt), 1847

Der Narr – König der verkehrten Welt

Ausstellung Landesmuseum Mainz, bis 6. Februar 2008

Vom 11.11. bis zum Aschermittwoch steht die Welt in Mainz Kopf und das Landesmuseum Mainz zeigt eine Sonderausstellung, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Karnevalszeit steht: Der Narr – ein ureigenes Thema der Fastnachtsstadt Mainz.

Die Figur des Narren ist in der Kulturgeschichte einzigartig. Anfangs waren es … » mehr

Der besondere Tip:

Narrenabschied und Heringsessen
Landesmuseum Mainz,
Aschermittwoch, 6. Februar,
12 Uhr

Eines der besonders erfolgreichen Angebote des Landesmuseums Mainz ist die "Kunst in der Mittagspause". Da sie am Fastnachtsdienstag entfallen muss, verschieben wir sie heuer um einen Tag. Am Aschermittwoch müssen wir alle der Narretei entsagen – oder uns damit abfinden, dass wir den Narren in uns nicht verstecken können. Zum vorläufigen (?) Abschied von den Narren und zur Stärkung für ernste Zeiten setzen wir uns anschließend zum gemeinsamen Heringsessen zusammen.

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