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"Steh auf und geh nach Süden…!Zweitausend Jahre Christentum in Äthiopien. Ausstellung Ikonen-Museum Frankfurt, bis 2. März 2008 Das Wort aus der Bibel selbst (Apg 8, 26-40) belegt die Taufe des ersten Äthiopiers, des Kämmerers der Königin Kandake durch den Apostel Philippus. Münzen des Königs Ezanas von Aksum, auf denen Kreuze geprägt sind, zeigen uns, dass das Christentum bereits um 347 als Religion des Hofes dort eingeführt war. Im Reich Aksum sammelten sich viele Kulturen: von Saba, Meroe, Nubien, Ägypten, Syrien, über Indien und Persien bis zu den christlichen Missionaren aus Europa sind Spuren in der Kultur es christlichen Äthiopien zu finden.
Zwei Frankfurter haben einen hohen Anteil an der Erschließung dieses faszinierenden Kulturraums: Hiob Ludolf (1624-1704) und Eduard Rüppel (1794-1884). Hiob Ludolf wurde mit seiner Grammatik der äthiopischen Sprache zum Begründer der wissenschaftlichen Äthiopistik; Eduard Rüppel war einer der ersten Forschungs-Reisenden des frühen 19. Jahrhunderts. Äthiopien beherrscht die Kunst, Fremdes zu Eigenem zu machen. Seine Kirchentradition ist unverwechselbar, lebendig und geheimnisvoll zugleich: Entdecken Sie das uralte Christentum Afrikas! Zur Ausstellung ist ein ein Katalog in deutscher und englischer Sprache mit farbigen Abbildungen aller Exponate erschienen. |
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