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Vor ihrer Überformung…Die Großmarkthalle Frankfurt a.M. Fotografien von Thomas Schroth, Ausstellung WerkbundForum Frankfurt, 9. Februar bis 9. März 2007 Die Frankfurter Großmarkthalle von Martin Elsaesser wird zum neuen Hauptsitz der Europäischen Zentralbank umgebaut, im Frühjahr 2008 soll Baubeginn sein. Der Entwurf des Wiener Büros Coop Himmelb(l)au sieht ein Hochhaus als markantes Zeichen im Ostend vor, in die Halle selbst wird eine weitere Halle als Kongresszentrum gesetzt. Besondere Aufmerksamkeit findet ein Querriegel, der die Halle durchschneiden und das Pressezentrum aufnehmen soll. Grund genug, einmal den seit 1984 denkmalgeschützten Bestand näher anzusehen. Er beeindruckt noch immer, einmal durch die schiere Größe von 220 m Länge, 50 m Breite und einer Höhe von 17 bis 23 m, aber auch durch den Willen zur Monumentalität in der Gestaltung, die noch einmal die Dimensionen zu vergrößern scheint. Lange Zeit war die Großmarkthalle der größte Gebäudekomplex der Stadt, und zu ihrer Zeit war sie technisch höchst innovativ und das weiteste massive Flächentragwerk in Schalenbauweise, wobei die tonnengewölbten Betonschalen nur 7 cm dick sind.
Begleitprogramm zur Ausstellung: "Schöpferische Denkmalpflege? Vom Umgang mit einem Bauwerk der klassischen Moderne – die Großmarkthalle in Frankfurt am Main", Vortrag und Gesprächsrunde mit Dr. Dieter Bartetzko, Kulturredakteur der F.A.Z., anschließend Filmvorführung "Großmarkthalle Frankfurt a.M. – Bau und Betrieb" (1928), Freitag, 23. Februar, 19 Uhr. "Shopping Mall und Quartier. Alltägliches Leben, soziale Kämpfe und Konsum im postfordistischen Städtischen", Vortrag und Gesprächsrunde mit Dr. Ellen Bareis, Soziologin, Frankfurt a.M. WerkbundForum, Ernst-May-Platz, Inheidener Straße 2, 60385 Frankfurt am Main |
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