Die
Kinder der Manns – Ansichten einer Familie
Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt am Main, 7. Dezember
2006 bis 24. Februar 2007
Die Ausstellung Die Kinder der Manns widmet sich erstmals allen Kindern
von Thomas und Katia Mann: von den ältesten, Erika und Klaus, über
die "mittleren", Golo und Monika, bis hin zu den Nachzüglern
Michael Mann und der jüngst verstorbenen Elisabeth Mann Borgese. Kurator
Uwe Naumann eröffnet die Ausstellung zusammen mit dem Mann-Enkel Frido
Mann. Die Ausstellung zeigt ein ungewöhnliches Familienalbum mit einer
Fülle erstaunlicher Begabungen und Talente. Zugleich präsentiert
sie ein wichtiges Stück Zeitgeschichte. Anhand zahlreicher noch nie
gezeigter Fotografien, Manuskripte und Dokumente aus den Nachlässen
der sechs Geschwister und der Eltern werden den Besuchern neue Einblicke
in eine der wichtigsten internationalen Schriftstellerfamilien des 20. Jahrhunderts
eröffnet. Bislang Unveröffentlichtes aus den Tagebüchern Klaus
Manns befindet sich darunter. Auch unbekannte Materialien aus den Nachlässen
von Elisabeth Mann Borgese, Michael Mann und Monika Mann werden erstmalig
der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
 Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt
der Monacensia München, des Buddenbrookhauses Lübeck und des Literaturhauses
München. "Die Kinder der Manns" wurde zu den Geburtstagen
von Erika und Klaus Mann im Literaturhaus München und im Buddenbrookhaus
in Lübeck gezeigt. Ab dem 6. Dezember 2006 präsentiert die Deutsche
Nationalbibliothek die Ausstellung in ihrem Frankfurter Haus. Diese Präsentation
wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst finanziell
unterstützt.
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