Kulturtage der EZB: Österreich 2006

Kulturtage der EZB: Österreich 2006

Alte Oper Frankfurt, Deutsches Filmmuseum, Literaturhaus Frankfurt und viele Orte mehr in Frankfurt, 18. Oktober bis 14. November 2006

Europa ist eine einzigartige Mischung aus Vielfalt und Einheit. Mit den "Kulturtagen" hat sich die Europäische Zentralbank (EZB) zum Ziel gesetzt, einem breiten Publikum jedes Jahr einen Ausschnitt aus der kulturellen Lebendigkeit Europas zu präsentieren und Künstlerinnen und Künstler aus jeweils einem Mitgliedsland der Europäischen Union nach Frankfurt, dem Sitz der EZB, einzuladen. Nach dem großen Erfolg der zahlreichen Veranstaltungen, die sich im vergangenen Jahr Ungarn widmeten, steht nun Österreich im Mittelpunkt der "Kulturtage" der EZB. Österreich verbindet man mit zahlreichen, international bekannten Komponisten und Musikern, Dichtern und Autoren. Dieses spiegelt sich auch in der Zusammensetzung unseres Programms wider. Musik und Literatur – sowie eine Kombination aus beidem – bilden einen thematischen Schwerpunkt der "Kulturtage". Dabei konnten sowohl junge Talente als auch international renommierte Künstler gewonnen werden, die auf Bühnen und in Konzertsälen der ganzen Welt gefeiert werden. Abgerundet wird das Programm durch eine umfangreiche Filmreihe, Performances, Kunstausstellungen, Architektur mit begleitenden Vorträgen, Veranstaltungen für Kinder sowie die Vergabe des "ECB Annual Photography Award".

Sascha Goetzel dirigiertNeben den geistig-musischen Genüssen bietet das Programm auch Facetten, die den Begriff Kultur in seiner Gänze ausmachen und von denen gerade Österreich so Vieles zu bieten hat: Wiener Ball-Tradition, Weinverkostungen und wunderbar Kulinarisches. Wenn es darum geht, Film als Medium jenseits der Erwartungshaltung des Publikums auszuloten, gelingt dies dem bemerkenswerten österreichischen Experimentalfilm mit internationaler Anerkennung. Kultur leistet einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Integration. Die Vielschichtigkeit dieser "Kulturtage" ist dazu angetan, ein Gewinn für Publikum und Künstler zu werden. Sie bilden einen Baustein zur Bereicherung unserer europäischen Identität im Sinne des französischen Moralisten Joseph Joubert (1754–1824), der einst schrieb "Kultur ist nichts Sichtbares, sondern das unsichtbare Band, das die Dinge zusammenhält." Dieses außerordentliche Panorama der zeitgenössischen Kultur Österreichs wird an zahlreichen Orten in Frankfurt präsentiert, von der Alten Oper über das Architekturmuseum und das Filmmuseum bis zum Literaturhaus Frankfurt und dem Bockenheimer Depot.

» zurück

» zum Programm