September 2006:

Mathilda is calling

Mathilda is calling – Erinnerung als Zukunft

Institut Mathildenhöhe, Darmstadt, 16. Juli bis 8. Oktober 2006

"Mathilda is calling", die programmatische Eröffnungsausstellung des neuen Direktors der Mathildenhöhe Ralf Beil, konfrontiert den außergewöhnlichen Reichtum des einzigartigen Kulturortes mit künstlerischen Positionen der Gegenwart. Im berühmten Ausstellungsgebäude von Joseph Maria Olbrich entsteht so ein Laboratorium der Erinnerung, das Kunst, Kultur, Design und Architekturgeschichte gleichermaßen reflektiert und in Bewegung setzt. Nicht umsonst … » mehr

kunstansichten 2006kunstansichten 2006

Ausstellungsräume, Galerien, Ateliers, Museen in Offenbach, 8. bis 17. September 2006

Offenbach am Main bietet seit 1998 ein überregional beachtetes Kunstfestival – die kunstansichten. Mit knapp 100 Ausstellungsorten und mehr als 250 Künstlerinnen und Künstlern steigt die neunte Auflage im September 2006. Das Kunstfest erstreckt sich vom 8. bis 17. September zehn Tage lang über die ganze Stadt und zeigt während Vernissagen, Specials und dem allgemeinen Rundgang Kunst wie auch Künstler in allen Facetten und Atmosphären. Geübte Kunstflaneure und neugierige Erstbesucher, Kenner und Sammler finden auf diesem Forum moderner Kunst ein ebenso vielseitiges wie …. » mehr

Max Beckmann: Paul Cassirer in Uniform, 1915

Ein Fest der Künste

Der Kunsthändler Paul Cassirer als Verleger, Jüdisches Museum Frankfurt, 27. Juli bis 29. Oktober 2006

Eine herausragende Rolle als Vermittler der modernen Kunst in Deutschland spielte der Kunsthändler Paul Cassirer. Seiner Tätigkeit als Verleger widmet das Jüdische Museum Frankfurt erstmals eine Ausstellung, die zahlreiche Gemälde und Zeichnungen "seiner" Künstler wie Kokoschka oder Liebermann zeigt. Cassirers Einsatz für seine Künstler und Autoren war oft selbstlos. Er kannte keine Rücksichtnahme auf den P ublikumsgeschmack und er trat ein für das, was er für sich als Qualität erkennen konnte. Paul Cassirer war ein hochgebildeter, erfolgreicher Vermittler der klassischen Moderne. 1909 hatte Paul Cassirer dem damals noch unbekannten Beckmann … » mehr

Brentano und die Frauen

Auf Dornen oder Rosen hingesunken? Eros und Poesie bei Clemens Brentano

Ausstellung im Martinushaus Aschaffenburg und in der Hofbibliothek Aschaffenburg, 23. August bis 6. Oktober 2006

Eros und Poesie fließen im Wesen und Schaffen Clemens Brentanos ineinander. Der 1842 in Aschaffenburg verstorbene Romantiker zählt zu den Großen, aber auch weitgehend Vernachlässigten der deutschen Literatur. In seinem Werk steht lyrisch Zartes neben frech Aufmüpfigem, Tiefreligiöses neben kühnen Wortspielen. Dem Martinusforum ist es gelungen, eine vom Freien Deutschen Hochstift in Frankfurt am Main konzipierte Ausstellung über "Brentano und die Frauen" nach Aschaffenburg zu holen. » mehr

LiteratuTurm

Die Poesie des Wissens. LiteraTurm

Drittes Literaturfest in Frankfurts Hochhäusern und Türmen, 20. bis 24. September 2006

Das Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt am Main veranstaltet unter dem Titel "Die Poesie des Wissens" zum dritten Mal das Literaturfestival "LiteraTurm". Es findet vom 20. bis zum 24. September in den oberen Etagen Frankfurter Hochhäuser und Türme statt. Thematischer Schwerpunkt dieses Jahres werden die Beziehungen zwischen Literatur und Wissenschaft sein. Präsentiert werden rund 30 Autoren, die sich … » mehr

Der besondere Tip:

"Die Zukunft der Mathildenhöhe"
Podiumsdiskussion zur Finissage,
Mathildenhöhe Darmstadt,
Sonntag, 8. Oktober, 17 Uhr

Nach dem Abschluss der denkmalpflegerischen Sanierung des Ensembles Mathildenhöhe und mit den neuen Ausstellungen dieses Sommers ist die Mathildenhöhe wieder ins Zentrum der kulturpolitischen Diskussionen in Darmstadt gerückt. Welche Bedeutung diesem Ort für Geschichte, Identität und Zukunft der Stadt zukommt, welche Rolle sie zukünftig spielen kann, das wird Thema der Podiumsdiskussion zum Abschluss der Ausstellung "Mathilda is calling" sein. Gesprächspartner des Leiters der Mathildenhöhe, Dr, Ralf Beil, sind der Künstler Martin Brüger, der städtische Denkmalpfleger Nikolaus Heiss und der Architekt Prof. Jochem Jourdan. Sonntag, 8. Oktober, 17 Uhr im Museum Künstlerkolonie.

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